Eine Dame, "sehr schön gewachsen"

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Hotelier Knof vor dem Hinweisschild auf seinem Parkplatz

HANAU. Er hat schon seine liebe Not, der Hotelier Knof, mit den Desperados des ruhenden Verkehrs. Und jetzt wirft ihm eine Falschparkerin auch noch Gewalt vor bei der Ausübung seines Hausrechts. Nun, vielleicht hätte Ludwig Emil Grimm seine Freude gehabt an dieser „Dame“ – Herr Knof jedenfalls nicht.

Die Mutter und der Smart

GELNHAUSEN. Mehr als sechseinhalb Millionen Deutsche kommen nicht mehr raus aus der Schuldenfalle. Frau V. gehört dazu. Es geht in diesem Verfahren zwar nur um einen Kleinwagen, aber auch um ein Schicksal im Labyrinth des vermeintlichen Wohlstandes.

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Wortgewaltig und mit Farbe gegen eine schlechte Welt

Böse Oma als Grafitti-"Künstlerin": Alles so schön bunt hier ...

GELNHAUSEN. Eine verbitterte alte Dame hat sich mit nahezu jedem in ihrer Umgebung angelegt – mit Juristen, Ärzten, der Hausverwaltung sowieso. Dazu ließ sie sich einige üble Gemeinheiten einfallen. Jetzt haben sich ihre Opfer auf dem Gerichtsflur versammelt. Drinnen im Saal nimmt sie den Kampf auf.

Die Gewalt der Good Fellas

Prügelorgie vorm "Honky Tonk": Sascha und Thomas werden überrascht, als sie das Lokal verlassen. Die Täter haben auf sie gewartet

HANAU. Es ist ein verstörendes Video, das in Saal 19 des Amtsgerichts gezeigt wird: Zwei Angehörige eines Motorradclubs passen Gäste eines Pubs ab, schlagen sie zusammen, treten auf sie ein. Aber sie kannten ihre Opfer gar nicht. Es gab keinen Anlass für die brutale Tat. Nun sagt einer von ihnen: „Ich weiß nicht, warum ich es getan habe.“ Eine unfassbare Geschichte.

Ein Running Gag namens Müller

GELNHAUSEN. Drogen, Alkohol, eine Menge Verurteilungen und selten genug Geld – das Leben von Herrn S. lief wirklich mies. Doch dann hatte er diese tolle Idee mit den kleinen Bäumchen. Ist aber auch nichts draus geworden, von einer neuerlichen Anklage abgesehen.

Das Grauen, Teil 2: Ab in die Anstalt

HANAU. Das Hanauer Landgericht hat Herrn W. erneut in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Es ist das zweite Mal. Vor gut zehn Jahren war er als „ungefährlich“ zu seiner Familie zurückgeschickt worden. Ein Gutachter bezeichnete das nun als Fehler. Herr W. hatte nämlich wieder versucht, seine Frau umzubringen.

Das Grauen um drei Uhr früh

Angst, Panik, Grauen im Bild: Seelenmalerei. „Geschrei“ nannte Edvard Munch seine Lithografie (Gundersen Collection, Oslo)

HANAU. Er habe doch nur Zärtlichkeit gewollt, sagt Georg W., als er des nachts in ihr Zimmer gekommen sei. Seine Frau schildert es anders. Als Mordversuch. In Panik sprang sie dann vom Balkon. Aber in dem Verfahren 7577/15 vor dem Landgericht geht es vornehmlich um die Frage, ob Herr W. schuldunfähig war und in eine Anstalt eingewiesen wird.

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