Gutachten

Rätsel um Raptus

Farbtupfer in einer grauen Straße: Das  Haus, in dem Herr K. seine Margareta erstach. Foto: Graber

HANAU. Nach einer aufwendigen Beweisaufnahme verurteilte die 1. Schwurgerichtskammer den Mann, der im Februar seine Ehefrau mit drei Küchenmessern erstochen hatte, zu einer siebenjährigen Freiheitsstrafe wegen Totschlags. Bis zuletzt hatte der Angeklagte im Prozess geschwiegen. Ein psychiatrischer Gutachter schloss Schuldunfähigkeit aus, obwohl Edward K. eine hohe Dosis eines Antidepressivums geschluckt hatte – möglicherweise aber auch erst nach der Tat.