OLG

Juristenzwist um Toten vor Schule

HANAU. Die Geschichte ist tragisch: Vor der Kreisrealschule in Gelnhausen starb ein Mann, nachdem er von einem Joint probiert hatte, der ihm dort von einer Gruppe junger Leute angeboten worden war. Es handelte sich um „Spice“, das damals nicht einmal unter das Betäubungsmittelgesetz fiel. Aber das Opfer war betrunken gewesen, wodurch die Droge eine tödliche Wirkung entfaltet hatte. Im Gegensatz zum Hanauer Landgericht sieht das OLG Frankfurt darin ein Totschlagsdelikt. War es sogar Mord?