Mord

Lebenslänglich, geflüstert

Am liebsten mit Knarre: Tomas N. präsentiert sich im Internet. Quelle: Facebook

HANAU. Mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe ahndete die Erste große Strafkammer des Hanauer Landgerichts den Tod von Olga N., die im Januar von ihrem Mann Tomas (beide 30) in der einstmals gemeinsamen Wohnung an der Neuhofstraße im Hanauer Stadtteil Lamboy mit siebzehn Messerstichen getötet worden war. Die Kammer wertete die Tat als Mord. Tomas N. hatte seine Frau verdächtigt, ihn mit einem anderen Mann zu betrügen – fälschlicherweise, wie der Prozess ergab. Eine „besondere Schwere der Tat“ mochte das Gericht jedoch nicht erkennen.

Saufen, schlagen, starke Sprüche

Mit Wumme und Wagen: Tomas N., wie er sich am liebsten sah. Foto: Facebook

HANAU. Im Prozess um den gewaltsamen Tod von Olga S., 29, gab der Angeklagte eine Erklärung ab. „Ich bin schuldig!“ Man könnte es als ein Geständnis werten – gleichwohl beteuert er, sich an die Tat nicht erinnern zu können. Zeugen schilderten Tomas N. indes als „Waffennarr“, der zur Gewalt neigte, wenn er getrunken hatte. Auf Facebook zeigt er sich von seiner Macho-Seite (Foto/Quelle: Facebook).

Ungesühnte Fälle: Rätsel um die Tote im Unterholz

Opfer Vebronia Tabbo

ALTENSTADT. Eines der ungewöhnlichsten Verbrechen der bundesdeutschen Justizgeschichte ereignete sich an einem Tag im Mai 2013 am Rande der Wetteraugemeinde Altenstadt. Es ist der Fall Vebronia Tabbo. Es ist ein kriminologisches Lehrstück, das von einer Tat handelt, die akribisch aufgeklärt wurde, aber eben nicht restlos, von einem Slalom durch die Paragraphen, der irrwitzig scheint, aber juristisch logisch ist.

Das Böse auf "Malle"

Die Idylle trügt: Strand bei Alcudia (Foto: privat)

Zwischen Palmas „hippstem Viertel“ (Santa Catalina – angesagt, mehr denn je), der „besten Kühlbox für den Strand“ (Expertentipp: Klassiker aus Hartschalenplastik) und den jüngsten Promi-Sichtungen (Jürgen Trittin, Nadja abd el Farrag) macht Mallorcas führende deutsche Wochenzeitung auch gern mal einen Ausflug in die Welt des Verbrechens: „Amoklauf in Son Ferrer“,

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