Betrug

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Besser: Konsequenzen ziehen

HANAU. Sieht so aus, als sei das Verhältnis zwischen Polizei und Landgerichtsspitze ein wenig getrübt. Es geht um die deutliche Kritik von Präsidentin Susanne Wetzel an der Ermittlungsarbeit im Fall des angeblich unbegleiteten minderjährigen Flüchtlings Dawit W., der seinen Freund in Schlüchtern massakrierte (hier). In ihrer Urteilsbegründung war von der Jugendkammervorsitzenden unter anderem moniert worden, die Beamten hätten ein Altersbestimmungsgutachten einzuholen versäumt. Dann wäre nämlich rechtzeitig herausgekommen, dass W. bereits mindestens sechsundzwanzig ist.

Freispruch für Tante Emma

Wo Oma einst einkaufte: Hier gab es alles für den täglichen Bedarf, „Kolonialwaren“ und die Erzeugnisse vom nahen Bauern. Man kannte die Kunden und hatte Zeit für ein Schwätzchen. Und anschreiben ging auch. Versuchen Sie das mal bei Aldi! ©Salzburgmuseum

GELNHAUSEN. Es war ein bisschen wie in den Geschichten um Asterix, wo ein kleines gallisches Dorf dem Imperium Romanum trotzig die Stirn bietet: Umzingelt von Discountern, stürzten sich die Leute aus dem Stadtteil Höchst mutig in das Abenteuer eines eigenen Dorfladens. Motto: „Hier lebe ich, hier kauf ich ein!“ Es endete in einem Fiasko – und schließlich auch vor Gericht.

Inkasso im Genick

GELNHAUSEN. Herr K. ist einer von 6,7 Millionen Deutschen. Er ist hoffnungslos überschuldet. Mit seiner kleinen Rente konnte er seine Verbindlichkeiten nicht mehr abtragen. Geld musste bei. Er besorgte es sich im Internet. Ist er deshalb ein Betrüger? Vielleicht sitzen die Ganoven ja auch am anderen Ende des World Wide Web.

Frau Z. und der Kampf ums Haus

„Be uns in Deutschland jibt‘s gar keen Unrecht. Bei uns herrscht Recht und Ordnung über alles!“ lässt Zuckmayer den Hauptmann von Köpenick sagen. Strafvollzugsakte des Schusters Wilhelm Voigt, König der Hochstapler. © Chronik des 20. Jahrhunderts, Weltbild Verlag, Augsburg

GELNHAUSEN. Es gibt große Betrüger und kleine Schwindler. Die einen gehen in die Weltgeschichte ein und, seien wir mal ehrlich, ernten bisweilen ein wenig unserer Bewunderung. Wenn sie charmant sind. Originell. Oder pfiffig. Die anderen mutieren zum Aktenzeichen, ihre Schicksale kommen vorwiegend in Amtsgerichten zur Sprache. Wie das von Frau Z., die mal was Besseres war.

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Ein ganz normales Geschäft

Ein Stück automobiler Kultur oder nur Schrott? Der Gebrauchtwagenhandel hat so seine eigenen Gesetze, und manchmal kollidieren sie mit denen aus dem StGB. ©polpix/sz

HANAU. Gebrauchtwagenhändler. Was für ein Wort. Da denken wir an Rosstäuscher, an Containerbüros, aufgehübschte Rostlauben, dubiose Papiere … Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Dahinter verbirgt sich nämlich ein knallharter Wettbewerb, in dem auf der Strecke bleibt, wer nicht ganz vorn mitspielen kann in der Liga des Second-Hand-Blechs.

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