Diebstahl

Der Mann mit der Nadel

Beutezüge über die Parkplätze der Stadt: Vor Herrn D. war kein Auto sicher. © Ed Allen, Coverentwurf  für Penguin Books

HANAU.  Dietrich D. bestritt seinen Lebensunterhalt mit verschiedenen Straftaten, vorwiegend Diebstählen aus Kraftfahrzeugen. Er benutzte dazu unter anderem eine sogenannte Anreißnadel, das ist ein Werkzeug mit gehärteter Spitze, gut geeignet, um Seitenscheiben schnell und lautlos zu zertrümmern. Dietrich D. ging planvoll zu Werke. Er gibt an, die Beute umgehend verscherbelt zu haben, um sich Drogen kaufen zu können. Offenbar hängt er auch an der Nadel.

Die Scham des Opfers, ein Opfer zu sein

HANAU. Herr K. hat einen Fehler begangen. Aus Gutmütigkeit. Und auf einmal stand dieses Gaunerpärchen in seiner Wohnung, mutmaßlich Osteuropäer, dann waren das Portemonnaie weg und eine Perlenkette auch. Die mehrfach einschlägig vorbestrafte Angeklagte leugnet nun ihre Beteiligung an der Tat, und Herr K. schämt sich. Verrückte Welt …

Taxi in der Nacht

HANAU. Drei Burschen ließen sich nachts zu einer Spielothek fahren. Es ist eine recht einsame Gegend dort draußen, und die Jungs hatten einen Plan. Oder war es nur ein spontaner Lausbubenstreich? Jedenfalls sorgten sie zuerst für ein gehöriges Spektakel zur Ablenkung des Fahrers und klauten dann das ganze Taxi.

Der Kauz, das Dorf & die Gerüchte

Hier klappert die Mühle noch am rauschenden Bach: Durch den kleinen Ort am Spessart weht der Hauch der Geschichte, aber die, heißt es, war der Familie von Ludwig nicht immer wohlgesinnt. Infotafel, Foto Graber

HANAU. Neues vom Ludwig, dem Einzelgänger aus Mernes, der dort mit allen auf dem Kriegsfuß und deshalb auch immer mal wieder vor Gericht steht. Heute kämpft er in der Berufungsverhandlung um einen Freispruch. Die Leute in seinem Dorf wollten ihn fertigmachen und hätten ihn nur deshalb des Diebstahls beschuldigt, knottert er. Vordergründig geht es um eine Ananas und andere Kleinigkeiten - in Wirklichkeit aber um viel, viel mehr.

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Lange Finger, leichte Beute

HANAU. (dig) Eine Bande von Ta­schendie­ben, die bundesweit vor al­lem in Le­bensmittelmärkten zuschlug, wurde jetzt vom Hanauer Schöffenge­richt zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die drei Angeklagten, zwei Männer und eine Frau, gaben die ih­nen zur Last gelegten Taten zu. Sie gingen da­bei offenbar arbeitsteilig vor.

Alarm im Klo

HANAU. Fisi kam als Asylbewerber nach Deutschland und geht als Vorbestrafter. (Wenn er denn hoffentlich geht!) Fisi war im mobilen Einbruchsgewerbe tätig. Er ist nämlich Spezialist für Einfamilienhäuser. Als er stattdessen mal einen nächtlichen Einstieg in ein Stehcafé versuchte, endete die Sache prompt mit überstürzter Flucht. Und jetzt muss er sich dafür auch noch vor einer Großen Strafkammer verantworten. Echt dumm gelaufen …

Dem Willi sein Junior

Man liest es häufig in der Zeitung und erlebt es vor Gericht: Bisweilen haben’s Väter schwer mit ihren Söhnen. Foto: M. Havlíček

GELNHAUSEN. Da soll doch der Willi sein eigenes Auto gestohlen haben! Wie ist das möglich? „Sale and lease back“ heißt das Prinzip. Ein nicht alltäglicher Fall für Amtsrichter Ott, so ungewöhnlich wie die ganze Familie, um die es da geht.

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