Körperverletzung

Mob lässt Prozess platzen

Vorbild El Patrón: Escobar nach seiner ersten Festnahme. Er regelte das Verfahren auf seine Weise: Nachdem zwei Belastungszeugen plötzlich „verstorben“ waren, wurde der Fall eingestellt. Foto: Polizei Medellin

HANAU. Ein Vorfall, der sich kürzlich vor dem Hanauer Jugendschöffenge­richt ereignete, beschäftigt Staatsan­waltschaft und Polizei. Offenbar ist es einer Gruppe Jugendlicher gelungen, durch rüpelhaftes Benehmen und ag­gressives Auftreten während der Ver­handlung einen Prozess platzen zu lassen. Es besteht der Verdacht, dass Zeugen bedroht und Schöffen im Ge­richtssaal fotografiert wurden. 

Messer im Kopf

HANAU. Am 17. November 2016 mittags sticht der rauschgiftabhängige Martik S. einem mutmaßlichen Drogenhändler auf einer Kinzigbrücke ein Klappmesser in den Kopf und flüchtet. Das Motiv ist rätselhaft. Er gibt an, aus Zorn gehandelt zu haben, weil … der Dealer einem Mädchen, das sich in der Nähe aufhielt, angeblich Drogen geben wollte, er es zu missbrauchen versucht habe, alles nur ein Irrtum war. Nun geht es für Martik S. um die Einweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus.

Seiten